Der perfekte Sonnenschutz

Wie schützt man sich richtig vor Hautalterung und noch schlimmeren Sonnenschäden? Wir erklären es!

Von: Zoi Theofilopoulos

Dermatologische Studien haben ergeben, dass die Haut trotz Verwendung von Sonnencremes nicht immer zuverlässig geschützt ist. Die Gründe: zu wenig Sonnencreme, zu selten nachgecremt und einige Hautpartien schlichtweg vergessen. Dass Sonnenschutz wichtig ist, ist mittlerweile wohl allgemein bekannt. Dennoch gibt es Unklarheiten, was die richtige Anwendung betrifft. Wir haben alle Infos für den perfekten Schutz:

Wie dosiert man Sonnencreme?

Als Grundregel für alle Cremes gilt, egal ob mit hohem oder niedrigem Lichtschutzfaktor (LSF), sie spätestens nach zwei Stunden zu erneuern. Als Menge für das Gesicht empfiehlt sich ein Teelöffel voll, für den Körper etwa so viel, wie in eine Espressotasse passt.

Wann ist die Sonne am stärksten?

Zwischen 11 Uhr bis 15 Uhr sollte man die Sonne meiden. Selbst dann sollte man aber weiterhin einen Sonnenschutz verwenden. Vor allem wenn man sich am Strand oder Pool befindet: Die reflektierende Wasseroberfläche kann Sonnenstrahlen direkt so umlenken, dass sie einen treffen.

Schützen Tagescremes mit Lichtschutzfaktor auch?

Klassische Sonnenprodukte sind für längere Aufenthalte im Freien konzipiert und basieren auf einer intensiveren Formel, die gegen alle negativen Einflüsse von UV-Strahlen schützt. Wer sich nicht explizit der Sonne aussetzt, sich etwa in der Stadt aufhält, für den ist eine Tagescreme mit LSF 30 oder, bei sehr empfindlicher Haut, LSF 50 ausreichend.

Was bedeutet wasserfest bei einer Sonnenpflege?

Wasserfest bedeutet, dass nach dem Aufenthalt im Wasser für eine bestimmte Zeit noch mindestens die Hälfte des ursprünglichen Schutzes vorhanden ist. Der europäische Kosmetikverband Colipa definiert, dass er bei der Kennzeichnung „wasserfest“ 40 Minuten anhält, bei „extrawasserfest“ eine Stunde. Daher ist es besser, den Sonnenschutz nach einem längeren Aufenthalt im Wasser zu erneuern.

Kann man unter Sonnencreme ein Serum auftragen?

Serum und Sonnenpflege übereinander schaffen eine Schicht, die wie ein drittes Produkt wirkt, das aber weder die Funktion eines Serums noch die einer Schutzcreme hätte. Effektiver wäre eine Anti-Age-Sonnenpflege.

Sonnenallergie – was tun?

Bei empfindlicher Haut ist Sonnencreme ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe, sowie mit hohem Lichtschutzfaktor sinnvoll. Zwischen 11 und 15 Uhr, wenn die Sonne ihren Höchststand hat, sollten Allergiker sich am besten im Schatten aufhalten und zusätzlich mit Kleidung, Sonnenhut oder Sonnenschirm schützen.

VIACTIV Tipp:

Wer wissen möchte, wie es um seine Haut steht, findet hier Infos.

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