Tanzen, joggen oder klettern: Sport zu zweit

Warum Training als Duo sinnvoll ist, worauf man achten sollte – und welche Sportarten sich am besten eignen.

Von: Selma Uylas

Wer kennt ihn nicht - den inneren Schweinehund? Er ist immer dann da, wenn man ihn am wenigsten braucht und versucht, einen dazu zu überreden, einfach auf der Couch zu relaxen statt die längst überfällige Sporteinheit zu absolvieren. Vor allem die Aussicht alleine zu schwitzen fördert nicht gerade die Motivation.

Darum ist Training zu zweit sinnvoll

Um dem inneren Schweinehund ein Schnippchen zu schlagen ist es deshalb sinnvoll, sich zu zweit in ein sportliches Abenteuer zu stürzen. Denn geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid. Der Grund für dieses Empfinden: Wenn man sich nicht alleine durchs Training kämpfen muss, fühlt man sich sozial eingebunden und Sporttermine werden verpflichtend. Einfach ausfallen lassen gilt nicht. Mit dem Partner oder dem besten Freund Sport zu machen, fördert außerdem nicht nur die Motivation und macht mehr Spaß, sondern stärkt auch das Miteinander.

Tanzen ist der ideale Sport für zwei

Die Klassiker unter den Duo-Sportarten ist das Tanzen. Egal ob Salsa oder Tango, Quickstep oder Flamenco, Rumba oder Jive – beim Tanzen bewegt man sich gemeinsam im Rhythmus der Musik. Der Sport ist nicht nur körperlich herausfordernd, sondern auch sehr elegant. Man muss außerdem auch aufeinander achten, um gut zu interagieren damit der Tanz auch funktioniert. Andere klassische Partnersportarten werden mit dem Ball gespielt. Meistens ist auch ein Schläger im Spiel. Egal ob Tennis, Squash, Badminton oder Tischtennis, hier geht alleine gar nichts und man ist auf einen Partner angewiesen. Bei dieser Art Sport sind vor allem der Spaß- und Bewegungsfaktor sehr hoch.

Joggen ist einfach und effektiv

Die einfachste Variante des Duo-Trainings sind gemeinsame Joggingrunden. Beim Evergreen unter den Sportarten kann man fast alle Muskelgruppen trainieren und das auch noch kostenlos. Bei gutem Wetter ist man außerdem draußen an der frischen Luft unterwegs. Wer es noch ein bisschen flotter mag, der schnallt sich Rollen an die Füße. Beim Inline-Skating verbrennt man viele Kalorien, baut gleichmäßig Muskeln auf und schont seine Gelenke während man zu zweit durch die Landschafft düst. Eine weitere Alternative für den gemeinsamen Sport ist das Rad. Von einem lockeren Ausflug, bei dem zu zweit über alles Mögliche geredet wird, bis zu einem richtig schweißtreibenden Workout ist mit Fahrrad alles möglich. Ein gelenkschonendes Kardio-Training ist eine ausgiebige Tour mit dem Rad allemal.

Muskeln beim Klettern stärken

Kräftige Muskeln kann man sich besonders gut beim gemeinsamen Klettern antrainieren. Ob draußen oder in der Halle: Während der eine sich in die Höhe schwingt, sichert ihn der andere per Seilzug gegen einen Sturz. Das stärkt nicht nur die Fitness, sondern zusätzlich auch Mut und (Selbst-)Vertrauen.

Das Fitnessniveau vergleichen

Soll das Training im Duo im Duo wirklich die zu Beginn erwähnten Effekte erzielen, muss man im Vorfeld einige Dinge beachten. Vor dem Trainingsstart sollte man sich mit dem Partner darüber abstimmen, ob Spaß oder Leistung im Mittelpunkt der Einheiten stehen soll. Es bringt niemandem etwas, wenn einer der beiden Trainingspartner beim Laufen auf der Jagd nach dem neuen Weltrekord losrennt und sich der andere, dem Kollaps nahe, hinterherquält. Vor javascript:;allem beim leistungsorientierten Training sollte deshalb auch auf ein identisches Fitnessniveau des Partners geachtet werden. Ist dies nicht der Fall kommt es zu ständiger Über- oder Unterforderung beim Training, was sich natürlich negativ auf die Motivation auswirkt. Außerdem sollte man vorher logischerweise die Sportart abstimmen, damit jeder auch echten Spaß beim Training erlebt und so auch seine Motivation steigert.


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