Darum ist Schokolade gesund

Schokolade ist lecker. Und wegen ihrer vielen Nährstoffe sogar gesund – zumindest wenn man sie in Maßen genießt.

Von: Theresa Boenke

Wir lieben Schokolade – in all ihrer Vielfalt. Sie zergeht so schön auf der Zunge und macht uns für einen Moment zufrieden und glücklich. Aber mit einer gesunden Nascherei verbinden wir die Schokolade nun wirklich nicht. Zu viel Zucker, zu viel Fett – ein Dickmacher. Das stimmt im Grunde auch, allerdings gibt es Ausnahmen. Ausnahmen, die sogar unserer Gesundheit nutzen können. Denn hat die Schokolade einen sehr hohen Kakaoanteil, darf guten Gewissens zugegriffen werden. Die Kakaobohne ist nämlich ein echter Fit- und Muntermacher.

Kakao ist eine Wunderbohne

Kein zweites Mal hat die Natur eine solche Fülle wertvoller Nährstoffe konzentriert wie in der Kakaobohne, notierte einst Forscher Alexander von Humboldt. Und er hatte Recht. Die Kakaobohne enthält Magnesium, Eisen und Antioxidanzien, Calcium, Stoffe, welche die Zellen vor Krebserkrankungen schützen sollen. Dank enthaltener Flavonoide wirkt Kakao außerdem positiv auf das Blutbild und den Knochenbau. Theobromin und Theophyllin stimulieren auch noch Kreislauf und das Nervensystem.

Schokolade als Glücklichmacher

Wäre das nicht schon genug, erhöht roher Kakao den Serotoninspiegel und stimuliert die Ausschüttung von Endorphinen. Damit kann zu Recht behauptet werden: Schokolade – jedenfalls mit hochkonzentriertem Kakaoanteil – macht glücklich! Es ist schließlich ein natürliches Antidepressivum und sorgt für Motivation und Antrieb.

Schlank durch Kakao

Die beste Nachricht kommt zuletzt: Kakao kann die Gewichtszunahme hemmen. Durch den Verzehr von rohem Kakao steigern wir unser Sättigungsgefühl. Der Appetit wird gehemmt und die Verdauung durch geförderte Enzyme unterstützt. Damit schützt uns Kakao sogar vor Heißhungerattacken. Es werden weniger Stresshormone ausgeschüttet und wir beugen der Bildung und Speicherung von Fettreserven vor.

So viel Schokolade darf man essen

Dieser Überfluss an positiven Auswirkungen des Kakaos auf unsere Gesundheit animiert sicher nun manch einen zu erhöhtem Schokoladenkonsum. Aber Achtung! Einen gesundheitsfördernden Effekt kann tatsächlich nur hochwertige Schokolade mit mindestens 70 prozentigem Kakaoanteil haben. Die zumeist in Schokolade enthaltene Milch und der Zucker blockieren nämlich die positive Wirkung der Kakaobohne. Also gilt: hochprozentige Schokolade und in Maßen genießen. Ein bis zwei Stücke reichen völlig aus – als tägliche kleine Belohnung für den Körper!


Rezept:

Nuss-Schoko-Aufstrich

Zutaten:

400 Gramm Haselnüsse oder Mandeln
2 Prisen Salz
5 Esslöffel Kokosöl geschmolzen
4 Esslöffel reines Kakaopulver
1/2 TL nach Geschmack: Vanille, Zimt, Orangenschale oder Chili
6 Esslöffel Honig oder Agavensirup

Zubereitung:

Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Nüsse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und etwa 8 bis 10 Minuten rösten. Achtung, aufgepasst: Gegen Ende können die Nüsse schnell schwarz werden. Geröstete Nüsse in einen Küchenhäcksler geben und ganz fein zu einer Paste mahlen. Alle weiteren Zutaten zugeben und miteinander verrühren. Die Angaben für Öl, Kakao und vor allem das Süßungsmittel sind Richtungswerte, die je nach Geschmack – je nachdem, wie soft, schokoladig und weich die Creme werden soll – verändert und angepasst werden können. Die Schoko-Nuss-Creme kann in vorbereitete Gläser mit Deckel gefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Hinweis: Die Schokocreme wird schön nussig, besteht es doch anders als die gekauften Aufstriche tatsächlich aus vielen Nüssen und nicht aus ungesundem Fett. Wer es schokoladiger mag, rührt zusätzlich 50 g geschmolzene Zartbitterschokolade unter.

Kommentieren