Pille abgesetzt: zurück zur Balance

Mit diesen fünf Tipps kann der Körper nach dem Absetzen der Pille optimal unterstützt werden.

Von: Julia Gesemann

Das Absetzen der Pille stellt viele Frauen vor eine Herausforderung. Der Körper entgiftet, regeneriert sich und versucht, alle natürlichen Prozesse wieder anzukurbeln. Das braucht Zeit. Mit diesen fünf Tipps von Isabel Morelli, Autorin und Gründerin des Blogs Generation-Pille.com, kann der Körper nach dem Absetzen der Antibabypille optimal unterstützt werden – damit er schnell wieder in (hormoneller) Balance ist.

  • Don't worry!
    Dauerhafter Stress erzeugt in unserem Körper eine permanente Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Dadurch werden die Rezeptoren des Sexualhormons Progesteron blockiert, was zu einem hormonellen Ungleichgewicht führen kann.

  • Der Zyklus
    Direkt nach dem Absetzen der Pille ist es ratsam damit anzufangen, seine Symptome wie die Zervixschleimbeschaffenheit und die Körpertemperatur im jeweiligen Zyklus zu notieren. Dadurch kann man sehen, wie lange die einzelnen Zyklusphasen sind und ob ein Eisprung stattgefunden hat.

  • Vitalstoffe
    Der gesamte Körper inklusive der endokrinen Organe (= die Organe, die Hormone produzieren: zum Beispiel Drüsen wie die Schilddrüse und die Nebenniere) und somit auch der Zyklus funktionieren nur, wenn sie ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt sind.

  • Die Leber
    Ein häufiger Grund für ein hormonelles Ungleichgewicht ist eine nicht gut funktionierende Leber. Regelmäßiger Schlaf ist für die Leber ganz besonders wichtig, denn gerade in der Nachtzeit kommt es vorwiegend zu Entgiftungsprozessen. Und: Bitter is better! Die Leber liebt Bitterstoffe, und diese kurbeln die Entgiftungsprozesse an. Es eignen sich zum Beispiel Tees aus Tausendgüldenkraut oder Löwenzahn.

  • Der Darm
    Der Darm funktioniert nur richtig, wenn er alle Vitamine hat, die er für eine gute Verdauung braucht. Dazu kommt, dass Proteine (aus Fleisch oder Hülsenfrüchten) wichtig für eine starke Darmwand sind und Probiotika (Sauerkraut, Kefir, Apfelessig) zu einer gesünderen Darmflora verhelfen. Für eine regelmäßige und intakte Verdauung sollte man auch Ballaststoffe (Leinsamen, Gemüse) in die Ernährung einbauen.

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